Die Kieferer Krippe – eine große, wunderschön gestaltete Landschaftskrippe

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Kieferer Krippenfreunde!

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere „Kieferer Krippe“, wie wir Einheimischen die Krippe Kiefersfelden liebevoll nennen, interessieren.

Mit den folgenden Zeilen möchten wir Ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf das geben, was Sie bei einem Besuch an unserer Kieferer Krippe erwartet:

  • Die Krippe Kiefersfelden wurde in ihrer heutigen Form an Weihnachten 1987 zum ersten Mal präsentiert
  • Initiiert wurde die Schaffung der Krippe 1986 von einem Kreis begeisterter Krippenfreunde, die sich noch immer mit Wehmut der großen Landschaftskrippe erinnerten, die bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts in der Pfarrkirche Hl. Kreuz zu bestaunen war. Die Figuren dieser alten Kirchenkrippe waren lediglich Leihgaben einheimischer Schnitzer. Als das öffentliche Interesse am Aufbau der Krippe schwand, blieben die Figuren bei ihren Eigentümern, die Krippenlandschaft geriet in Vergessenheit und verfiel.
  • Finanziert wurden die neuen Figuren und die Landschaft unserer heutigen Kieferer Krippe ausschließlich durch Spenden: Gemeinde, Privatpersonen und Firmen ermöglichten es durch viele kleine und große Spenden, dass innerhalb eines Jahres für die Krippe Kiefersfelden eine neue Landschaft gebaut und bereits mit den wichtigsten Figuren und vielen Tieren ausgestattet werden konnte. Die katholische Pfarrei stellte unter der Empore der alten Pfarrkirche im Bergfriedhof den geeigneten Platz für die Aufstellung der neuen Kieferer Krippe zur Verfügung.
  • Die Krippe Kiefersfelden zeigt auf einer Breite von rund 7 m und einer Raumtiefe von etwa 1,3 m hügelige Landschaften, die Stadt Bethlehem, Hirtenhöhlen und natürlich den kunstvoll in die Landschaft eingebauten Stall, in dem das Christuskind vor Ochs und Esel in der Krippe liegt und von Maria, Josef und den Hirten angebetet wird.

2013-Könige-Anbetung-Totale

  • Über 100 Figuren werden jedes Jahr aufgestellt und an die 100 Schafe sowie Ziegen, Hirtenhunde, Kamele, Pferde und Elefanten tummeln sich auf der stets mit frischem Moos ausgelegten Krippenlandschaft.
  • Alle Figuren sowie Pferde, Kamele und Elefanten sind in Kiefersfelden entstanden, sind also durchwegs Unikate. Den Schnitzauftrag dazu erhielt Albrecht Hahn, das Fassen der Figuren in passenden Farben übernahm anschließend sein Bruder Constantin Hahn – beide ortsansässige Schnitzkünstler und Maler.
  • Die Schafe stammen großteils von der Tiroler Bauernfamilie Spiegel bei Innsbruck, die sich bei Krippenfreunden für das Schnitzen dieser kleinen Wollbündel schon längst als erste Adresse etabliert hat, die Geißen wurden aus Südtirol geholt.
  • Und wie es so schön heißt –last but not least- wartet die Kieferer Krippe mit fünf verschiedenen Szenen auf, die die Weihnachtsgeschichte analog dem Evangelium sichtbar werden lassen:

Eröffnung am 1. Adventsonntag – Herbergssuche
Ab dem 1.Adventsonntag wird bis 23.12. die Herbergssuche von Josef und Maria gezeigt, der Wirt weist sie barsch ab.

Umbau 24.12. – Geburt Jesu
Am Vormittag des 24.12. wird die Krippe für wenige Stunden geschlossen: Erst jetzt wird das Jesuskind in die Krippe gelegt, Maria und Josef, Ochs und Esel und anbetende Hirten werden in den Stall gestellt.

Am 24.12. wird um 14.00 Uhr die Krippenlegung gefeiert, musikalisch umrahmt von einheimischen Musikgruppen, die Krippenbesucher aus nah und fern mit traditionellen Weisen und Liedern auf das Weihnachtsgeschehen einstimmen.

Umbau 01.01. – Königszug und Kindermord von Bethlehem
Die Könige nähern sich auf Kamelen, Pferden und Elefanten mit ihren Begleitern dem Stall, während in der Stadt Bethlehem römische Soldaten mordend durch die Straßen ziehen.

Umbau 06.01. – Anbetung der Könige
Die Könige haben ihre Schätze vor das Jesuskind gelegt und beten es an, während die Diener die Reittiere versorgen.

Umbau 15.01. – Abreise der Könige und Flucht nach Ägypten
Die Könige ziehen mit ihrem Tross weitab von Bethlehem heim in ihre Länder, Josef flieht mit Maria und dem Jesuskind auf versteckten Wegen nach Ägypten.

An den Umbautagen ist die Krippe am Vormittag für ca. 2 Stunden geschlossen.

Am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, endet die Krippenzeit.

Zu erwähnen wäre noch, dass seit 1987 alle Auf- und Abbauarbeiten sowie die Pflege der Krippe von den Krippenfreunden ehrenamtlich ausgeführt werden. Die Opferstockspenden dienen ausschließlich dem Erhalt und der Erweiterung unserer Kieferer Krippe.

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Um den Bestand der Kieferer Krippe auch für kommende Generationen zu sichern, wurde am 15.10.2015 von den heute aktiven Krippenbauern der „Förderverein Kieferer Krippe“ gegründet. Dieser Verein, zu dessen Gründungsmitgliedern dankenswerter Weise auch die Gemeinde Kiefersfelden und die Kath. Kirchenstiftung Heilig Kreuz zählen, finanziert sich über Spenden und hat sich die Pflege der Kieferer Krippe sowie die Weitergabe des Wissens um den Krippenbau an interessierte Kinder und Jugendliche zur Aufgabe gemacht.

Wenn Sie unsere Arbeit für die Kieferer Krippe mit einer Spende unterstützen möchten, kontaktieren Sie uns bitte für eine Spendenquittung.